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Call for Papers

DaF-Szene Korea Nr. 46: Interkulturelles Lernen und Handeln

Deadline: 15. April 2018

Seit den 1990er Jahren sind „Fremdverstehen“ und „interkulturelle Handlungskompetenz“ als Schlagwörter in der Didaktik des Fremdsprachenunterrichts und bei der Erstellung von Lehrmaterialien und Curricula nicht mehr wegzudenken. Im Unterricht soll es nicht allein um die Vermittlung der Fremdsprache gehen, sondern auch um die Ausbildung von Schlüsselkompetenzen wie Empathiefähigkeit und Toleranz gegenüber anderen Menschen und anderen Weltanschauungen. Interkulturelles Lernen bedeutet, sich eigenkultureller Verstehens- und Handlungsvoraussetzungen bewusst zu werden, kulturell geprägtes Fremdes zu erkennen und in der Auseinandersetzung mit eigen- und fremdkulturellen Perspektiven interkulturelle Vergleichs- und Verstehensstrategien zu entwickeln.
Während die interkulturelle Pädagogik derzeit in Deutschland angesichts der Fülle an Integrationskonzepten Hochkonjunktur erlebt, müssen DaF-Dozenten in Korea aufgrund der meist kulturell homogenen Lernergruppen mitunter in die Trickkiste greifen, um Interkulturalität für die Kursteilnehmer erlebbar zu machen.
Wie lässt sich interkulturelles Lernen in Korea umsetzen? Welche Zielsetzungen lassen sich für den Unterricht formulieren? Welche Materialien eignen sich insbesondere für die Arbeit mit koreanischen Studierenden? Diese und ähnliche Fragen sollen im Mittelpunkt der kommenden Ausgabe der DaF-Szene Korea Nummer 46 stehen.
Willkommen sind wissenschaftliche Perspektiven auf das Thema, Erfahrungsberichte zur gelungenen oder auch misslungenen interkulturellen Unterrichtsarbeit und Anregungen für die Gestaltung von interkulturellen Projekten oder Unterrichtseinheiten. Wir freuen uns auf interessante Beiträge zum Thema und begrüßen wie immer natürlich auch Beiträge außerhalb des Themenbereichs sowie Rezensionen und Berichte.
Einsendeschluss für die kommende Ausgabe ist der 15. April 2018.