Redaktion

Vorwort


Betrachtet man das Sprachniveau der Teilnehmer von DaF-Kursen an koreanischen Hochschulen, lässt sich oftmals eine ausgeprägte Leistungsheterogenität feststellen, wobei sich die Lerner nicht nur in Bezug auf die mitgebrachten Vorkenntnisse voneinander unterscheiden, sondern auch bezüglich ihrer Lernpräferenzen und -traditionen sowie ihrer Motivation.

Die Beiträger der vorliegenden Ausgabe der DaF-Szene Korea setzen sich vor diesem Hintergrund mit unterschiedlichen Aspekten rund um das Schwerpunktthema „Heterogene Lerngruppen und Binnendifferenzierung“ auseinander: Marc Herbermann stellt Überlegungen zum Einsatz verschiedener Lehrmaterialien im Hinblick auf die Arbeit mit heterogenen Gruppen vor. Thomas Kuklinski-Rhee begibt sich in seinem „Plädoyer fürs Ignorieren“ auf die Suche nach dem optimalen Verhältnis von Unterrichtsvorbereitung und Improvisationen im Unterricht. Michael Menke stellt einen seiner Kurse an der Incheon National University vor, in dem es um kulturelle und politische Beziehungen zwischen den D-A-CH-Ländern und Korea geht. Gerd Jendraschek bricht schließlich eine Lanze für den  Frontalunterricht, der durch Rückgriff auf Differenzierungsstrategien nicht zwangsläufig inkompatibel mit einem binnendifferenzierenden Unterricht sein muss.

Daneben bietet das Forum wieder Raum für vielfältige DaF-, Korea- oder deutschlandbezogene Themen.

Die Redaktion dankt den Autoren und wünscht allen Lesern eine anregende Lektüre!


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DaF-Szene Korea Nr. 43

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