Holger Steidele

Von Menschen und ihrem Wirken


0. Vorbemerkung

Der folgende Beitrag beschäftigt sich mit den Anwendungsmöglichkeiten des in Korea erschienenen Lehrbuchs Menschen Leben Wege1 im universitären Deutschunterricht. Dabei handelt es sich nicht um eine Rezension des Buches, da der Verfasser des vorliegenden Artikels zugleich dessen Co-Autor ist und sein eigenes Mit-Werk nicht vorurteilsfrei bewerten kann. Die hier geäußerten Ansichten über das Buch und seine Einsatzmöglichkeiten müssen keineswegs den Ansichten der anderen Co-Autoren entsprechen.

1. Einleitung

Am Beispiel zweier im WS 2014/15 gleich gestalteter Aufsatzkurse des dritten Jahrgangs im Fachbereich Germanistik an der Tamkang-Universität in Taiwan soll ein möglicher inhaltlicher Einsatz des Lehrwerks Menschen Leben Wege demonstriert werden, ohne dabei auf die andere Komponente der Aufsatzkurse, nämlich das Schreiben und das Erlernen der Textproduktion, näher einzugehen. Damit beschränkt sich der Verfasser auf den inhaltlichen Input, den das Buch zu geben vermag, und verzichtet auf eine vollständige Beschreibung der durchgeführten Seminare. Dennoch ist es zunächst nötig, die Seminare im Rahmen des Deutschstudiums an der Tamkang-Universität zu verorten (Kap.2). Daraufhin wird das Lehrwerk in Hinblick auf seinen Inhalt und seine Reichweite für eine Unterrichtskonzeption betrachtet, die der Verfasser im zielsprachenfernen Ausland für notwendig erachtet (Kap.3). In Kap.4 folgt die Vorstellung des Unterrichts in Bezug auf den inhaltlichen Input mittels des Buches. Unterrichtsevaluationen von Seiten der Studenten werden in Kap.5 dargestellt. Abschließend werden Grenzen und Chancen der hier vorgestellten Unterrichtskonzeption und offene Fragen angesprochen (Kap.6).

2. Zum Aufsatzunterricht in Taiwan

Der Aufsatzunterricht gehört an der Deutschen Abteilung der Tamkang-Universität – wie an jeder anderen deutschen Abteilung in Taiwan – zu den obligatorischen Bestandteilen des Deutschstudiums; ein entsprechender einjähriger Kurs muss an der Tamkang-Universität im zweiten, dritten und vierten Studienjahr belegt und bestanden werden. Die strikte Trennung zwischen Konversationskursen und Aufsatzkursen hat eine lange Tradition; sie lässt sich schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts in China belegen. Ob dies eine sinnvolle Trennung darstellt, ist an der Deutschen Abteilung der Tamkang-Universität wie auch andernorts umstritten. Eine Umstrukturierung der Kurstypen ist jedoch in näherer Zukunft nicht zu erwarten.

Im Gegensatz zu anderen Kursen im Rahmen des Deutschstudiums (Literaturgeschichte, Geschichte, Konversation im ersten Studienjahr, Wirtschaftsdeutsch etc.) wird an der Tamkang-Universität kein spezielles Lehrwerk für den Aufsatzunterricht herangezogen, und im Gegensatz zu den meisten Kursen existiert noch nicht einmal eine inhaltliche Vorgabe, welche Art von (Schreib-)Kompetenz vermittelt oder erworben werden sollte. In dieser Hinsicht lässt sich der Aufsatzunterricht am ehesten mit dem Übersetzungsunterricht vergleichen, bei dem ebenfalls weder ein Lehrbuch verwendet wird noch eine klare Vorstellung darüber besteht, welche Art von Texten Gegenstand des Übersetzens zu sein hätte. Eine weitere Gemeinsamkeit zwischen Übersetzungs- und Aufsatzkursen besteht darin, dass erstere stets von einheimischen Lehrkräften und letztere stets von deutschmuttersprachlichen Lehrkräften abzuhalten sind, während alle anderen Kurse grundsätzlich von jedem Lehrer übernommen werden können.

Für den deutschmuttersprachlichen Lehrer stellt sich also in Bezug auf den Aufsatzunterricht von vornherein die grundsätzliche Frage nach geeigneten Lehrmaterialien und nach niveauadäquaten Lehrzielen. Der Verfasser geht dabei – ohne hier im Detail auf seinen didaktisch-methodischen Ansatz2 näher eingehen zu können – davon aus, dass es im universitären Deutschunterricht im Rahmen germanistischer Studiengänge vor allem darum gehen sollte, die Studenten auch in den Kursen, in denen es nicht explizit um Literatur, Linguistik oder Landeskunde geht, mit ernsthaften Themen aus den Bereichen Literatur, Linguistik und Landeskunde zu konfrontieren, sie zu einer ernsthaften Auseinandersetzung mit Themen im Gespräch (im Konversationsunterricht) bzw. in der schriftlichen Abfassung ihrer eigenen Gedanken und fremder Gedanken (im Aufsatzunterricht) zu bewegen. Banaler Alltagskommunikation hingegen („Smalltalk“) und Texten privaten Inhalts („private Briefe“, „Emails“) oder solchen, die lediglich formelhafte Anweisungen geben („Kochrezepte“), stark standardisiert sind, nur in bestimmten Lebenszusammenhängen auftreten („Lebenslauf“) und über die man gemeinhin nicht ernsthaft diskutiert (es sei denn, man lernt beispielsweise an einer Kochschule, bewirbt sich gerade etc.), sollte eher weniger Aufmerksamkeit geschenkt werden. Das bedeutet, dass bei der mündlichen und schriftlichen Ausdrucksfähigkeit eine eher erörternde, analysierende und interpretierende Perspektive anvisiert werden sollte, die fremde und eigene Gedanken berücksichtigt und dazu beiträgt, das Fremde und das Eigene kritisch zu hinterfragen, die eigene Weltperspektive um Alternativen zu erweitern und interkulturell mündig zu werden. Wer einwendet, dass man doch auch über die mündliche und schriftliche Auseinandersetzung mit Kochrezepten, Lebensläufen und Strukturen privater Briefe seine interkulturelle Kompetenz erweitern könne, hat Recht, aber das gilt nur, wenn man nicht bei der Rezeption oder Produktion alltagssprachlicher, kontextspezifischer Strukturen stehen bleibt, sondern ernsthaft über diese Strukturen in erörternder, analysierender und interpretierender Perspektive spricht oder schreibt – was in den genannten Beispielen eine nicht unerhebliche linguistische Kompetenz und ein nicht unerhebliches spezifisches Wissen voraussetzt.

Bei der Auswahl geeigneter Materialien ist somit in einer inhaltlichen Perspektive zu beachten, dass eine ernsthafte Auseinandersetzung mit studienrelevanten Themen möglich ist. Im WS 2014/15 hat sich der Verfasser entschlossen, für die Aufsatzkurse des dritten Jahrgangs, der sich stets ungefähr auf dem Niveau B1 befindet, das Lehrwerk Menschen Leben Wege heranzuziehen, weil eine Beschäftigung mit Biografien unterschiedlicher deutschsprachiger Menschen mit unterschiedlichen Berufen und Lebenseinstellungen dazu geeignet zu sein scheint, das Thema Landeskunde von einer anderen Seite anzugehen, als dies oft geschieht. Ein weiterer Grund kommt hinzu: Nach langjähriger Lehrerfahrung ist immer wieder festzustellen, dass die Germanistikstudenten nur wenige deutschsprachige Persönlichkeiten jenseits weltweit bekannter Komponisten (Beethoven, Mozart, Bach) oder anderer einflussreicher Personen (Hitler, Luther, Marx) kennen.

3. Menschen Leben Wege

Das Lehrwerk Menschen Leben Wege stellt 50 Biografien deutschsprachiger Personen oder Personenpaare (wie die Brüder Grimm) vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart auf unterschiedlichen Sprachniveaus vor. Es verzichtet absichtsvoll auf die bekannten oben genannten Persönlichkeiten wie Luther und Marx; zum einen dürften diese auch koreanischen und taiwanesischen Studenten bekannt sein, und zum anderen erscheint es dem Verfasser nicht möglich, ein auch nur halbwegs angemessenes Bild von ihnen in Kürze, auf zwei bis drei Seiten, zu zeichnen. Ihre Bedeutung könnte nicht ansatzweise objektiv aufgezeigt werden. Die Personen, die stattdessen behandelt werden, sind Erfinder (wie Siemens), Wissenschaftler (wie Nüsslein-Volhard), Unternehmer (wie Melitta Bentz), Manager (wie Ackermann), Künstler (wie Klee), Sportler (wie Timo Boll), Entertainer (wie Harald Schmidt), Modedesigner (wie Lagerfeld), Politiker (wie Brandt), Funktionäre (wie Blatter), Sänger (wie Falco), Schauspieler (wie Marlene Dietrich), Architekten (wie Bonatz), Regisseure (wie Zinnemann), Theologen (wie Küng), Schriftsteller (wie Jelinek), Kritiker (wie Reich-Ranicki), Umweltaktivisten (wie Gründler) und anderes mehr. Es sind Personen, die in irgendeiner Weise ebenfalls „bedeutsam waren oder sind“ (S.5), zumindest in den Augen der Autoren. Dass auch lebende Personen wie Heidi Klum oder Timo Boll in das Buch aufgenommen worden sind, mag vielleicht manchen überraschen, ist doch überhaupt nicht absehbar, welche Rolle sie in der Zukunft spielen werden; und dass Telemann gleichermaßen behandelt wird wie Bill Kaulitz, mag ebenso manchen befremden. Es handelt sich freilich um eine subjektive Auswahl, die dem Umstand einer möglichst großen Varianz geschuldet ist und keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit in irgendeiner Hinsicht erhebt. Immerhin wurde ab dem fünften Text (Siemens) darauf geachtet, dass die Geburtsjahre der Personen nahezu jedes Jahrzehnt bis zu den 80er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts abdecken.

Neben den Biografien selbst bietet das Buch eine Einleitung auf Deutsch, Chinesisch (traditionell) und Koreanisch, so dass sich die koreanischen und taiwanesischen Lerner ein Bild von der Intention der Autoren machen können. Im Anschluss an jede Biografie, welche ihrerseits auch Worterklärungen bietet, finden sich unter dem Stichwort „Überlegungen“ Fragen zum jeweiligen Text, die dazu anregen sollen, sich (als Selbstlerner) eigenständig Gedanken zu machen oder sich im Rahmen einer Gruppe oder eines Kurses mit anderen über die Texte auszutauschen. Diese Fragen betreffen zum Teil das Textverständnis, sie beinhalten aber oftmals auch Recherche-Aufträge, die zu einer weiteren Beschäftigung mit der besprochenen Person oder auch mit weiterführenden Themen anregen sollen. Es sind vor allem diese offenen und diskussionswürdigen Fragen, die für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Inhalten wichtig sind und die Vergleiche zwischen den Kulturen zulassen.

4. Unterrichtsinhalte

Das hier diskutierte Lehrwerk bildete lediglich die Grundlage für die Aufsatzkurse im ersten Semester des dritten Studienjahres. Im zweiten Semester wurde ebenfalls über Biografien gesprochen, allerdings anhand von ZDF-Fernsehdokumentationen mit dem Obertitel „Die Deutschen“ aus den Jahren 2008 und 2010 über die deutsche Geschichte; die Persönlichkeiten im zweiten Semester waren dementsprechend solche, die in politischer Hinsicht großen Einfluss ausübten (wie Karl der Große, Napoleon, Bismarck etc.) und in Menschen Leben Wege gerade nicht behandelt werden. Während im WS 2014/15 also vor allem geschriebene Texte als inhaltlicher Input dienten, wurde im SS 2015 vor allem das Hörverstehen mit trainiert. Es ist dem Verfasser wichtig, dass auch in einem Aufsatzkurs andere Fertigkeiten geübt werden als das bloße Schreiben. Sinnvoll und ernsthaft schreiben lernen kann man nur auf der Grundlage eines inhaltsreichen Inputs, der nach der Aufnahme und Verarbeitung von Informationen und auf der Grundlage gedanklicher und am besten auch mündlicher Auseinandersetzung schriftlich verarbeitet wird.

Ein Semester umfasst in Taiwan 18 Wochen inklusive der schriftlichen Prüfungen, die in der 10. Woche und in der 18. Woche stattfinden. Damit bleiben im Falle eines Aufsatzkurses maximal 16 Wochen, in denen Unterricht stattfinden kann, sofern nicht Feiertage oder die Frühlingsferien die Stundenzahl weiter reduzieren.

Das inhaltliche Programm sah im WS 2014/15 folgendermaßen aus:

(i) Themenschwerpunkt „Musik“: Dieter Bohlen (S.119-120), Falco (S.124-125), Till Lindemann (S.128-130);

(ii) Themenschwerpunkt „Kunst“: Fred Zinnemann (S.67-68), Gerhard Richter (S.92-93), Paul Bonatz (S.51-52);

(iii) Themenschwerpunkt „Literatur“: Erika Fuchs (S.64-66), Marcel Reich-Ranicki (S.71-73), Günter Grass (S.76-78);

(iv) Themenschwerpunkt „Religion“: Joseph Ratzinger (S.79-81), Hans Küng (S.82-84);

(v) Themenschwerpunkt „Kritische Geister“: Alice Schwarzer (S.104-105), Hartmut Gründler (S.89-91), Sophie Scholl (S.74-75), Willy Brandt (S.69-70), Albert Einstein (S.53-55);

(vi) Themenschwerpunkt „Erfindungen und Entdeckungen“: Lothar Meyer (S.34-36), Felix Hoffmann (S.45-46), Melitta Bentz (S.47-48)

Angesichts der knapp bemessenen Stundenzahl von 2 Semesterwochenstunden und nur 16 Wochen Unterricht und anbetracht der Notwendigkeit, in einem Aufsatzkurs auch spezifische Übungen durchzuführen, Texte zu besprechen und dergleichen, ist das Programm mit den sechs Themenschwerpunkten ‚dicht‘ zu nennen. Da die einzelnen Biografien jedoch kurz sind und in der Regel nicht mehr als zwei Buchseiten umfassen, sind sie idealerweise dafür geeignet, als Hausaufgabe vorbereitet zu werden, so dass der Unterricht selbst weit über den jeweiligen Text als solchen hinausführen kann. In den durchgeführten Seminaren haben die Studenten denn auch stets häusliche Leseaufgaben bekommen, um im Unterricht selbst Gelegenheit zur inhaltlichen Aufarbeitung zu haben. Die Funktion der einzelnen Texte bestand dabei darin, den Studenten

- einen Input zu geben für die Beschäftigung mit einem Leben zu einer bestimmten Zeit im gesellschaftlichen Rahmen eines deutschsprachigen Landes;

- möglichst verschiedene Zugänge zu der Zielkultur zu ermöglichen;

- ein Verstehen der Menschen und ihres Handelns in ihrer Zeit zu ermöglichen, dabei zugleich die spezifischen Probleme, die diese Person gesehen oder mit denen sie gekämpft oder die sie verursacht hat, zu verstehen, ohne dabei eine Glorifizierung dieser Person vorzunehmen;

- einen Input zu liefern für eine Beschäftigung mit der eigenen Gesellschaft, den eigenen Befindlichkeiten und Problemen.

Die Informationen, welche die Studenten durch die Biografien bekommen, sollten selbstredend nicht für sich alleine stehenbleiben. Es bietet sich nicht nur an, sondern es ist geradezu als ein Muss zu betrachten, die Biografien um authentische Zusatzmaterialien zu ergänzen. In den Seminaren im WS 2014/15 wurden folgende Zusatzmaterialien verwendet:

Zu (i): ein Fernsehausschnitt mit Dieter Bohlen und eine Sammlung seiner „Sprüche“; die Videos zu Falcos Liedern „Der Kommissar“ und „Jeanny“; ein Video mit einem Konzertbeginn der Gruppe Rammstein; Videos zu den Rammstein-Liedern „Dalai Lama“ und „Hilf mir“; Goethes „Erlkönig“; Hoffmanns Kindergeschichte „Die gar traurige Geschichte mit dem Feuerzeug“ aus dem Struwwelpeter

Zu (ii): der Film „12 Uhr mittags“ (1952); Fotos und Poster von Werken Gerhard Richters; der Wikipedia-Artikel zum „Kunstkompass“; Fotos von Bauwerken des Architekten Bonatz; Zeitungsartikel zu den Umbauarbeiten des Stuttgarter Hauptbahnhofs

Zu (iii): ein Comic-Ausschnitt aus der Micky Maus; ein Fernsehausschnitt vom Literarischen Quartett; Grass‘ Gedicht „Was gesagt werden muss“ (2012)

Zu (iv): ein Fernsehausschnitt von Ratzingers Bundestagsrede (2011)

Zu (v): der Film „Sophie Scholl – Die letzten Tage“ (2005); der Wikipedia-Artikel zur „Walhalla“ in Regensburg; eine Fernsehaufzeichnung von Brandts Kniefall; Einsteins Text „Warum Sozialismus?“ (1949)

Zu (vi): ein Video des Goethe-Instituts über „deutsche Erfindungen“

Die Zusatzmaterialien zu den Texten in Menschen Leben Wege fielen unterschiedlich vielfältig aus, was unter anderem an den Schreibaufgaben lag, die zu bewältigen waren. Beispielsweise bestand die Aufgabe der Zwischenprüfung darin, das im Unterricht zuvor besprochene Gedicht von Grass zu analysieren. In anderen Fällen (z.B. bei den Themen Schwarzer und Gründler) wurden Referate verteilt, in denen die Studenten eigene inhaltliche Schwerpunkte setzen konnten. Der Verfasser legt grundsätzlich Wert darauf, den Studenten möglichst großen Freiraum bezüglich eigener Gedankenwege zu gestatten und eigene Interessen, Fragen und Probleme formulieren zu lernen. Der durch die authentischen Materialien gegebene Input soll schließlich zu selbständigem Arbeiten und Denken anregen und nicht dazu genutzt werden, als Inhalt gelernt und abgehakt zu werden.

Die einzelnen Biografien ermöglichen im Zusammenhang mit weiteren Materialien vielfältige gedankliche Wege. Beim Themenschwerpunkt „Musik“ fand beispielsweise das öffentliche Bashing der DSDS-Show große Aufmerksamkeit, was dem Umstand geschuldet sein dürfte, dass in Taiwan sehr offen und direkt kritisiert werden darf, wer in der Öffentlichkeit steht; die Schimpfwörter, mit denen zum Beispiel Politiker in Taiwan von Seiten der Medien bedacht werden, fielen in Deutschland in die Kategorie „unter der Gürtellinie“. In dieser Hinsicht waren die Vergleichsmöglichkeiten bezüglich des Umgangs mit öffentlicher Kritik ein anregendes Diskussionsthema. In Bezug auf den Themenschwerpunkt „Kunst“ lieferte der Film „Zwölf Uhr mittags“ den in aller Regel filmbegeisterten Studenten viele Anregungen, in inhaltlicher Hinsicht und auch in formaler Hinsicht bezüglich der Erzähltechnik. Im Vordergrund stand vor allem die Konfrontation mit einer ungewohnten Art der Inszenierung der Wirklichkeit – was dann auch Parallelen zu manchen Werken Gerhard Richters fand. Für eine rege Diskussion sorgte auch der in Bezug auf Bonatz thematisierte Stuttgarter Hauptbahnhof, der Umgang mit denkmalgeschützten Gebäuden und damit verbundene gesellschaftliche Diskussionen. Der Themenschwerpunkt „Literatur“ bot in vieler Hinsicht Anlass für Verwunderung; der öffentliche Umgang mit Literatur im Literarischen Quartett ist ein in Taiwan vollkommen unbekanntes Phänomen, und in Tageszeitungen publizierte politische Literatur wie im Falle von Grass‘ Gedicht „Was gesagt werden muss“ stellt ebenfalls eine Erscheinung dar, die in Taiwan eher ungewöhnlich zu nennen ist. Dafür stießen die behandelten Comics in der Übersetzung von Erika Fuchs auf mehr Verständnis; hier verwunderte allenfalls die Verarbeitung klassischer deutscher Literatur in den Micky-Maus-Heften – wie dies auch schon der Fall war bei der Besprechung der in Themenschwerpunkt (i) behandelten Verarbeitung klassischer Literatur in Rammsteins Werk. Der Themenschwerpunkt „Religion“ ließ die Studenten hingegen weitgehend verstummen. Die Thematik ist den taiwanesischen Studenten so fremd, dass es ihnen schwer fiel, Anknüpfungspunkte an ihre Lebenswelt zu finden. Dies hat den Verfasser dazu bewogen, im zweiten Semester bei der Behandlung der deutschen Geschichte mittels der genannten Fernsehdokumentationen besonders auf die Bedeutung der Religion einzugehen und die Studenten für deren gesellschaftliche Relevanz zu sensibilisieren. Ganz anders war die Reaktion auf den Themenschwerpunkt „Kritische Geister“. Mit Alice Schwarzer, Hartmut Gründler, Sophie Scholl, Willy Brandt und Albert Einstein waren Persönlichkeiten zu diskutieren, die eine stark affektive Wirkung auf die Studenten ausübten. Fragen nach Emanzipation und Frauenrechten, nach Umweltschutz und den Gefahren durch Kernkraftwerke, nach politischem Widerstand, Entspannungspolitik und einer besseren Weltordnung sind Fragen, die auch junge Taiwanesen gerne problematisieren. Einen besonderen Eindruck machte offensichtlich der Film über Sophie Scholl. Der letzte Themenschwerpunkt „Erfindungen und Entdeckungen“ veranlasste die Studenten, über Alltagsgegenstände und ihre Bedeutung für das tägliche Leben nachzudenken.

Im Nachhinein hat es sich als sinnvoll erwiesen, stets mehrere Personen aus dem Biografien-Buch in thematische Blöcke zusammenzufassen. Einerseits wird das Thema nicht auf eine einzelne Person und eine einzelne Perspektive verengt, andererseits können Verbindungen betrachtet werden, die eine Basis für einen ernsthaften Gedankenaustausch darstellen können. In Bezug auf Themenschwerpunkt (i) kann beispielsweise die Provokation zum Gegenstand der Diskussion gemacht werden, ihre gesellschaftliche Funktion, ihre Reichweite und ihre Grenzen in Bezug auf das dem Publikum Zumutbare. Das ist ein spannendes interkulturelles Thema, das viele Vergleichsmöglichkeiten und einen ernsthaften Austausch zwischen Lernern und Lehrer gestattet, auch und gerade wenn zusätzlich eine historische Dimension hinzukommt wie im Falle von Falco und seinen Songs in den 80er Jahren. Damals in der deutschen Gesellschaft diskutierte Grenzüberschreitungen des Künstlers würden heutzutage in Deutschland oder in Österreich sicher anders beurteilt werden. Historische Inhalte bieten den Vorteil, neben der ausgangskulturellen und der gegenwärtigen zielkulturellen Perspektive auch eine für den heutigen Lehrer verfremdete oder als fremd wahrgenommene Perspektive in die Diskussion mit einzubeziehen. Lerner und Lehrer sind somit gezwungen, ihren Blick zu erweitern. Dies ist insbesondere der Fall bei alten Filmen („12 Uhr mittags“), bei politischen Äußerungen vergangener Tage (Einsteins Text „Warum Sozialismus?“), bei politisch motivierten Handlungen einzelner Akteure vergangener Tage (Scholl, Brandt, Gründler) oder bei religiösen Fragen (Ratzinger, Küng). 

5. Unterrichtsevaluation

Für den Verfasser verläuft der Aufsatzunterricht dann erfolgreich, wenn die Studenten durch einen inhaltlichen Input dazu gebracht werden, über einen Sachverhalt nachzudenken, diesen mit anderen Kommilitonen zu besprechen, fremde und eigene Perspektiven mit dem Lehrer auszutauschen, diesen mit selbständigen Ideen zu bereichern, im Gespräch sich ebenso bereichern zu lassen, und darauf aufbauend einen Text verfassen, der klar und verständlich (auf dem jeweiligen Sprachniveau) eine bestimmte Schreibaufgabe behandelt; diese sollte, wie in Kap.2 erwähnt, in der Regel eine eher erörternde, analysierende oder interpretierende Perspektive aufweisen als beispielsweise eine rein beschreibende, der eine eher vorbereitende Übungsfunktion zukommt. Im besten Fall setzt sich der Student mit germanistischen Inhalten auseinander, also mit Themen, die Literatur, Linguistik oder Landeskunde betreffen, und stellt einen interkulturellen Vergleich an oder erweitert seinen Horizont über den deutschen Tellerrand hinaus, indem eine europäische, asiatische oder internationale Perspektive einbezogen wird. Man mag nun einwenden, das alles sei doch recht viel und, wenn man jeden einzelnen Studenten fokussiert, utopisch. Eine Entgegnung auf diesen Einwand kann lauten: Je nachdem. Denn einerseits hängt vieles im Unterricht schlicht vom Lehrer ab, von seinem Vorgehen und seinem Input, den er zu geben vermag, und andererseits steht er – zumindest im universitären oder schulischen Kontext – nicht einem Individuum gegenüber, sondern einer Gruppe. Was den kommunikativen Austausch im Unterricht betrifft, ist es also sehr wohl möglich, dass ein Lehrer zufrieden aus dem Unterricht herauskommt. Was das Abfassen von Gedanken in schriftlicher Form anbelangt, steht klarerweise das Individuum im Zentrum des Geschehens, und dem Lehrer kommt die Aufgabe zu, dem jeweiligen Studenten beim Formulieren der jeweils spezifischen Gedanken zu begleiten. Das ist ein hoher Aufwand, der nur zum Teil Früchte trägt, weil die Einflussmöglichkeiten des Lehrers begrenzt sind. Die Texte der einzelnen Studenten fallen dementsprechend außerordentlich heterogen aus. Alles in allem kann aber zuversichtlich angenommen werden, dass die Qualität der einzelnen Texte im Laufe der Zeit zunimmt und dass Fortschritte in dem Maße zu verzeichnen sind, in dem es dem Lehrer gelingt, die Studenten von der Sache zu begeistern.

Auf der Studentenseite stehen freilich oftmals andere Perspektiven im Vordergrund, beispielsweise die Noten und der Arbeitsaufwand. Wenn der Verfasser immer wieder Aufsätze überarbeiten lässt, bevor ein Text endgültig bewertet wird, dann bedeutet das für den einzelnen Studenten erst einmal viel und zum Teil mühevolle Arbeit. Schreiben kann man allerdings nur durch das Schreiben lernen, und an Überarbeitungen einzelner Texte führt kein Weg vorbei. Begreifen die Studenten die Unterrichtsinhalte jedoch als relevant, ist davon auszugehen, dass ihnen auch eine schriftliche Auseinandersetzung mit einem Thema weniger schwerfällt.

Wie haben die Studenten nun die Arbeit mit dem Lehrbuch Menschen Leben Wege in inhaltlicher Hinsicht beurteilt? Am Ende eines jeden Semesters führt der Verfasser in jedem Kurs eine Evaluation durch. Zu den beiden hier diskutierten Aufsatzkursen liegen somit Daten vor, die sich mit denen aus dem nachfolgenden Semester vergleichen lassen. Die Studenten konnten – neben frei formulierbarer Kritik – die sechs Aussagen

(i) Das Thema war interessant.

(ii) Ich habe Dinge erfahren, die ich vorher nicht gewusst habe.

(iii) Der Unterricht hat meine Deutschkenntnisse verbessert.

(iv) Der Unterricht hat meine Kenntnisse über die deutsche Kultur erweitert.

(v) Der Unterricht hat meine Schreibfähigkeit verbessert.

(vi) Ich möchte mich mit dem Thema weiter beschäftigen.

in Bezug auf die einzelnen in Kap.4 genannten Themenschwerpunkte bewerten, von 0 („ich stimme gar nicht zu“) bis 6 („ich stimme voll und ganz zu“). Im WS 2014/15 lagen sechs Themenschwerpunkte vor, im SS 2015 waren es acht Themenschwerpunkte. Die für unsere Zusammenhänge relevanten Antworten auf die Fragen (i) und (vi) zeigen folgende Ergebnisse:3   

WS 2014/15 („Biografien“ mit Menschen Leben Wege)

„Das Thema war interessant.“

Musik: 159 (4,4)

Kunst: 150 (4,2)

Literatur: 144 (4,0)

Religion: 125 (3,5)

Kritische Geister: 181 (5,0)

Erfindungen/Entdeckungen: 169 (4,7)

Total: 4,3

 

„Ich möchte mich mit dem Thema weiter beschäftigen.“

Musik: 155 (4,3)

Kunst: 143 (4,0)

Literatur: 144 (4,0)

Religion: 111 (3,1)

Kritische Geister: 178 (5,0)

Erfindungen/Entdeckungen: 160 (4,4)

Total: 4,1

 

SS 2015 („Biografien“ mit der ZDF-Dokumentationsreihe „Die Deutschen“)

„Das Thema war interessant.“

Karl der Große: 146 (4,4)

Friedrich II.: 115 (3,5)

Luther: 144 (4,4)

Wallenstein: 103 (3,1)

Napoleon: 151 (4,6)

Marx: 123 (3,7)

Bismarck: 157 (4,8)

Wilhelm II.: 118 (3,6)

Total: 4,0

 

„Ich möchte mich mit dem Thema weiter beschäftigen.“

Karl der Große: 138 (4,2)

Friedrich II.: 112 (3,4)

Luther: 136 (4,1)

Wallenstein: 102 (3,1)

Napoleon: 149 (4,5)

Marx: 131 (4,0)

Bismarck: 156 (4,7)

Wilhelm II.: 120 (3,6)

Total: 4,0

 

Wenig überraschend fallen die frei formulierten Anregungen und Kritikpunkte der Studenten äußerst unterschiedlich aus: Manchen gefiel das Thema „Literatur“, manchen der Film „Sophie Scholl“, anderen gefiel gerade das nicht. Einzelnen Kritikpunkten ist daher vor allem dann Aufmerksamkeit zu schenken, wenn die Zahlen für den Gesamtkurs diese bestätigen: So sei beispielsweise „das Thema Religion zu schwer für uns“, „Religion und Literatur waren relativ schwer“, „ich kenne Religion nicht“, „Literatur ist zu schwer“ – das sind Aussagen, die sich im Gesamtergebnis spiegeln. Die Themenschwerpunkte, die eine hohe Punktzahl erhielten (Kritische Geister, Erfindungen/Entdeckungen/Musik) werden auf der anderen Seite gelobt: „Das Thema Musik war besonders interessant für mich“ etc. Freilich muss man bedenken, dass einzelne Schreibaufgaben sich negativ auf die einzelnen Bewertungen der Themenschwerpunkte ausgewirkt haben könnten. Das Gleiche gilt für das zweite Semester dieses Kurses. Erfreulich sind Aussagen der Studenten wie „Alle Themen sind sinnvoll“ oder „diese Dokumentationen sind gute (sic) Unterrichtsmaterial“, aber das darf natürlich nicht verabsolutiert werden. Grundsätzlich bemängelt wurden vor allem fehlende Untertitel zu den Dokumentationen. Ansonsten zeigte sich wie bei der Beurteilung der Themenschwerpunkte zu Menschen Leben Wege, dass Themen als schwer bezeichnet wurden, die von der Lebenswelt der Studenten stark abweichen: „Historische Themen sind schwer und besonders alte deutsche Geschichte (wie z.B. Karl der Große und Friedrich der Zweite).“ Zuweilen wurde kritisiert, dass aktuelle Ereignisse zu wenig berücksichtigt worden seien. Betrachtet man die Gesamtzustimmungsquote beider Semester, liegt der inhaltliche Input durch die Materialien Menschen Leben Wege inklusive der Zusatzmaterialien knapp vor dem Input durch die ZDF-Fernsehdokumentationen. Auch der einzelne Spitzenwert (Kritische Geister: 5,0) ist bezeichnend für die Zustimmung zu einem Themenschwerpunkt im ersten Semester. Die untere Zustimmungsgrenze ist hingegen auf beide Semester gleichermaßen verteilt (Religion: 3,5/3,1; Wallenstein: 3,1/3,1).

Unabhängig davon, wie die Studenten ihren eigenen Fortschritt hinsichtlich ihrer Schreibkompetenz bewertet haben, bleibt festzuhalten, dass das Lehrwerk Menschen Leben Wege eine leicht höhere Zustimmungsquote erhalten hat als das Infotainment mittels der Fernsehdokumentationen. Ein Grund dafür könnte darin gesehen werden, dass das Zusatzmaterial zum Lehrbuch in weitaus stärkerem Maße Gegenwartsbezüge hergestellt hat. Da es sich im gesamten Studienjahr um denselben Lehrer und dieselbe Unterrichtsmethode gehandelt hat, ist freilich eine große Diskrepanz bei der studentischen Beurteilung beider Semester nicht zu erwarten gewesen.

6. Fazit und offene Fragen

Nicht alle Biografien in Menschen Leben Wege werden gleichermaßen dafür geeignet sein, einen Deutschunterricht so zu gestalten, wie er im vorliegenden Beitrag skizziert wurde. Das liegt schlicht daran, dass nicht alle Texte in gleichem Maße ernsthaft thematisiert werden können. Freilich ist dies abhängig von der individuellen Vorstellungskraft des Lehrers. Darüber hinaus lassen sich nicht in jedem Fall gute Anknüpfungspunkte an die Lebenswirklichkeit der Studenten finden. Das muss nicht unbedingt ein Nachteil sein, weil es ja im Unterricht auch darum geht, neue Perspektiven aufzuzeigen, die in der Ausgangskultur der Lerner nicht existieren. Man sollte sich als Lehrer jedoch in jedem Fall davor hüten, bei anderen etwas als Selbstverständlichkeit vorauszusetzen, was einem selbst als Selbstverständlichkeit erscheint.

Aus dem vergangenen Studienjahr hat der Verfasser gelernt, dass den Studenten mehr Zeit eingeräumt werden muss, um neue Informationen zu verarbeiten, diese zu besprechen und sich schriftlich mit ihnen auseinanderzusetzen. Er hat sich daher im laufenden Studienjahr dazu entschlossen, die Arbeit mit Menschen Leben Wege auf zwei Semester auszudehnen, damit die einzelnen Themenschwerpunkte noch gründlicher und entspannter behandelt werden können. Ein weiterer Grund für die Streckung liegt darin, dass der jetzige Jahrgang im dritten Studienjahr sprachlich schwächer ist als der vorangegangene, so dass sprachlichen Strukturen eine größere Aufmerksamkeit geschenkt werden muss. Im gegenwärtigen WS 2015/16 sind die Themenschwerpunkte Erfindungen/Entdeckungen, Kunst, Musik und Politik, und im SS 2016 sind Wissenschaft, Literatur und Kritische Geister geplant. Hinzu kommen jeweils sprachliche Themenschwerpunkte in Bezug auf Argumentationen und in Bezug auf den Ausdruck eigener und fremder Gedanken.

Wer sich für den Einsatz des Lehrwerks Menschen Leben Wege entschließt, wird sicherlich auch der einen oder anderen Persönlichkeit begegnen, die er oder sie nicht so gut oder sogar gar nicht kennt. Auch das muss kein Nachteil sein, sondern sollte als Chance begriffen werden, selbst Neues zu entdecken und sich mit Neuem auseinanderzusetzen. Gerade weil das Lehrbuch so unterschiedliche Personen behandelt, besteht die Möglichkeit, sich in Lebenszusammenhänge hineinzudenken, die einem im täglichen Leben fremd sind.

Der hier thematisierte Einsatz des Lehrwerks im Rahmen eines Aufsatzunterrichts ist selbstverständlich nur eine Möglichkeit, mit dem Buch zu arbeiten. Es könnte im ganz anderen Rahmen ebenso als Materialsammlung für Leseübungen oder im Grammatikunterricht als Anschauungsmaterial Anwendung finden. Dem Verfasser erscheint jedoch das inhaltliche Potential des Buches am bedeutsamsten, und von daher wäre es schade, die Möglichkeit einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit den im Buch behandelten Personen zu verschenken.    


Hyun, Hee/ Gärber, Harald/ Steidele, Holger

Menschen Leben Wege. Ein Lesebuch für junge Deutschlerner mit 50 Biographien interessanter Persönlichkeiten aus dem deutschsprachigen Raum. Seoul: SNU Press (2014)

1 Hyun, Hee/ Gärber, Harald/ Steidele, Holger (2014): Menschen Leben Wege. Ein Lesebuch für junge Deutschlerner mit 50 Biographien interessanter Persönlichkeiten aus dem deutschsprachigen Raum.   Seoul: SNU Press. – Alle Seitenangaben im vorliegenden Beitrag beziehen sich auf dieses Buch.

2 Dazu vgl. Steidele, Holger (2015, im Druck): Sinnvoll(es) Deutsch lernen und lehren. Ein kritischer Beitrag zum universitären Deutschunterricht im zielsprachenfernen Ausland unter besonderer Berücksichtigung der Lehr- und Lernsituation Koreas und Taiwans. München: Iudicium.

3 Angegeben ist hier jeweils die Summe der gegebenen Punkte in beiden Parallelkursen zusammen    und in Klammern die durchschnittliche Punktzahl. Für das WS 2014/15 sind 36 und für das SS 2015      sind  33 Studenten, jeweils für beide Parallelkurse zusammen, erfasst. Die erfassten Studenten ent­-    sprechen nicht der Gesamtteilnehmerzahl.


Copyright © 2016 by Holger Steidele


DaF-Szene Korea Nr. 42

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